Impulsforum: Emotionale Radikalisierung – (medien-)pädagogische Ansätze für Fachkräfte
kostenfreie Online-Veranstaltung für pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
In der Arbeit mit Jugendlichen sind pädagogische Fachkräfte immer wieder mit Emotionen konfrontiert. Emotionen sind auch ein Faktor, der Radikalisierung in extreme politische Meinungen junger Menschen beeinflusst und zu wenig Betrachtung findet. Welche Push- und Pull-Faktoren wirken dabei, inwiefern sind Gefühle zentrale Antriebskräfte bei Radikalisierungsprozessen? Welches pädagogische Handeln kann dagegen Wirkung zeigen? In Sozialen Medien verstärkt sich dieser Prozess. Wie kann man medienpädagogisch mit Jugendlichen zu dem Thema arbeiten?
Gemeinsam mit der Aktion Jugendschutz Bayern möchten wir Sie am Mittwoch, den 13. Mai 2026, von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr zu einem Online-Impulsforum des Projektes widerständig einladen. Zu Beginn wird es einen fachlichen Impuls von der Aktion Jugendschutz zum Thema „Emotionale Radikalisierung“ geben. Im Anschluss stellt das widerständig-Team die Methode TokSim vor, mit welcher junge Menschen für radikalisierende Funktionsweisen in Sozialen Medien sensibilisiert werden. Gemeinsam wird die Methode getestet und steht danach auch für den pädagogischen Einsatz zur Verfügung.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts widerständig – gegen Polarisierung und Parolen statt und richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe.
Termin: Mittwoch, 13. Mai 2026
Uhrzeit: 11:00–13:00 Uhr
Ort: Online via Zoom
Teilnahme: Wir bitten um Anmeldung bis 11. Mai über das Anmeldeformular.
Ablauf:
11:00 Uhr | Impuls: Emotionale Radikalisierung, Jörg Breitweg, Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern e. V.
11:45 Uhr | Praxismethode: widerständig-Methode TokSim, JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis
12:30 Uhr | Zeit für Austausch und Fragen
Hinweis zur Teilnahme
Die Veranstaltung findet in einem geschützten digitalen Rahmen statt. Der Zugangslink wird nach erfolgter Anmeldung versendet. Es gilt ein Einlassvorbehalt; der Einlass erfolgt nach Ermessen der Veranstaltenden. Grundlage der Teilnahme ist ein respektvoller und wertschätzender Umgang. Rassistische, antisemitische, sexistische oder anderweitig menschenverachtende Äußerungen werden nicht toleriert.
Fragen und Anmeldung
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Katharina
Jäntschi
Praxis | Geschäftsstelle
katharina.jaentschi@jff.de
+49 176 30 88 50 50
Anmeldeformular
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