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2007 | Forschung

3. Konvergenzstudie

Eine Konvergenzstudie über die Bewegung Jugendlicher in der konvergenten Medienwelt.

Die Studie des JFF "Neue Wege durch die konvergente Medienwelt" gewährt systematische und tiefgehende Einblicke, wie sich 11- bis 17-Jährige in der konvergenten Medienwelt bewegen.

Ein Ergebnis, das nachdenklich stimmen sollte, ist, dass insbesondere Heranwachsende mit niedrigem Bildungshintergrund die Medien eher als Konsumraum sehen: Am Computer spielen, fernsehen oder Filme sehen steht für sie im Vordergrund. Für Heranwachsende mit hohem Bildungshintergrund hingegen sind die Medien auch Gestaltungsraum: Sich abseits ausgetretener Pfade im Internet neues Material zu einem Interessensgebiet holen, in Internetforen zu einem Thema Stellung beziehen oder eigene Filme am PC produzieren, solche Tätigkeiten bieten ihnen die Möglichkeit, Zugehörigkeit zu einer jugendkulturellen Szene auszudrücken.

Vergnügen und Information, Kommunikation und Interaktion - all das suchen und finden Heranwachsende heutzutage in einer immer komplexer werdenden Medienwelt. Mediale Kultwelten wie Star Wars, Herr der Ringe oder auch Gute Zeiten, schlechte Zeiten sind dabei für viele Heranwachsende Dreh- und Angelpunkte ihres Mediengebrauchs: Nachlesen, was es auf den einschlägigen Internetseiten Neues gibt, sich mit gleichgesinnten Fans im Chat treffen oder sich neue Bilder und Videos zu den bevorzugten Stars downloaden sind nur einige der Tätigkeiten, denen die Heranwachsenden nachgehen.

In diesem Abschnitt der Konvergenz-Studien wurden die qualitativen Dimensionen der Aneignung des konvergenten Medienensembles untersucht. Die in der vorangegangenen teilstandardisierten Befragung herausgearbeiteten konvergenzbezogenen Zugänge zum Medienensemble wurden dabei vertieft und im Kontext der lebensweltlichen Bedingungen der Kinder und Jugendlichen interpretiert.

Die Veröffentlichung beinhaltet die Ergebnisse zu konvergenzbezogener Medienaneignung, die mit qualitativen Verfahren für die Gruppe der 11- bis 17-Jährigen herausgearbeitet wurden.


Ulrike Wagner / Helga Theunert (Hg.) (2006): Neue Wege durch die konvergente Medienwelt. BLM Schriftenreihe Band 85, München: Verlag Reinhard Fischer.

Inhaltsverzeichnis

Vergnügen und Information, Kommunikation und Interaktion - all das suchen und finden Heranwachsende heutzutage in einer immer komplexer werdenden Medienwelt. Mediale Kultwelten wie Star Wars, Herr der Ringe oder auch Gute Zeiten, schlechte Zeiten sind dabei für viele Heranwachsende Dreh- und Angelpunkte ihres Mediengebrauchs: Nachlesen, was es auf den einschlägigen Internetseiten Neues gibt, sich mit gleichgesinnten Fans im Chat treffen oder sich neue Bilder und Videos zu den bevorzugten Stars downloaden sind nur einige der Tätigkeiten, denen die Heranwachsenden nachgehen.


In diesem Abschnitt der Konvergenz-Studien wurden die qualitativen Dimensionen der Aneignung des konvergenten Medienensembles untersucht. Die in der vorangegangenen teilstandardisierten Befragung herausgearbeiteten konvergenzbezogenen Zugänge zum Medienensemble wurden dabei vertieft und im Kontext der lebensweltlichen Bedingungen der Kinder und Jugendlichen interpretiert.

 

Methode

Dazu wurden Intensivinterviews mit 59 Heranwachsenden zwischen 11 und 17 Jahren in den Bundesländern Bayern und Sachsen geführt. Die Fallstudien wurden im Sommer 2006 abgeschlossen.

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