"Missverständnis-Memory" aus dem Methodenset des Projekts A-Game
Das “Missverständnis-Memory” greift typische Sätze und Reaktionen auf, die im Familienalltag rund ums Gaming schnell zu Streit führen können – und stellt ihnen verständnisvollere Gesprächsimpulse gegenüber.
Typische Aussagen zum Thema Gaming kennen viele Familien: Sie fallen oft in angespannten Situationen, führen aber selten zu einem guten Gespräch. Das Missverständnis-Memory lädt dazu ein, solche typischen Missverständnisse zu erkennen, einzuordnen und gemeinsam bessere Formulierungen zu finden. Statt pauschaler Vorwürfe oder Abwehrreaktionen geht es um Fragen, Erklärungen und Bedürfnisse. So unterstützt die Methode dabei, vom Gegeneinander ins Miteinander zu kommen.
Die Methode eignet sich für Familien sowie für pädagogische und beratende Kontexte mit Eltern, Kindern und Jugendlichen. Sie schafft einen niedrigschwelligen Anlass, über Sprache, Gefühle, Regeln, Sorgen und Bedürfnisse rund ums Gaming ins Gespräch zu kommen – ohne Vorwürfe und ohne Gewinner oder Verlierer.
Das Missverständnis-Memory kann einzeln genutzt oder mit weiteren A-Game-Methoden kombiniert werden. Geeignet ist das Material für Kinder und Jugendliche ab Ende des Grundschulalters.
Weitere Informationen zur Durchführung finden sich in den untenstehenden Materialien und Anleitungen.
Steckbrief
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