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2015 | Forschung

Social Media und die Förderung von Werte- und Medienkompetenz Jugendlicher

Christa Gebel, Swenja Wütscher (2015). Social Media und die Förderung von Werte- und Medienkompetenz Jugendlicher. Expertise zu den Potenzialen der Medienarbeit mit Social Media. München: JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis.

 

Diese Publikation entstand im Rahmen von ICH WIR IHR im Netz.ICH WIR IHR im Netz – Werkstätten zur Förderung von Medien- und Wertekompetenz ist ein Projekt des Wertebündnis Bayern. Weitere Informationen und Arbeitsmaterialien für Schule und Jugendarbeit gibt es auf www.ich-wir-ihr.de.

 

Der Begriff ‚Social Media‘ wird im Rahmen von ICH WIR IHR im Netz als Sammelbegriff für bestimmte Angebote und Formen digital vernetzter Medien verstanden. Social Media Angebote erleichtern das netzbasierte Bearbeiten und Veröffentlichen von Inhalten (Text, Bild, Audio, Video …) sowie die Beziehungspflege und den Austausch zwischen Menschen.

Zu den wichtigsten Formen gehören Soziale Netzwerke, Multimediaplattformen, Blogs, Microblogs, Wikis sowie Messenger wie z.B. WhatsApp und Threema.

Manche mediale Berichtserstattung und manches Medienformat regen zu Diskussionen an, welche Werte oder welches Menschenbild dabei zu Grunde liegt. Dennoch bzw. gerade deswegen spielen Werte bei der Aneignung von Medien (on- und offline) im Kindes- und Jugendalter eine entscheidende Rolle.

Medien fungieren als wichtige Orientierungsquellen: Für Kinder und Jugendliche können mediale Angebote umso mehr an Bedeutung gewinnen, je weniger tragfähig und angemessen das Wertegefüge des Lebensumfeldes empfunden wird. Massenmedien werden z.B. herangezogen, um sich Anregungen für die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben, den Umgang mit aktuellen Problemlagen, die Beurteilung von Vorbildern, Werten, Äußerlichkeiten und Lebensstilen zu holen.

Ebenso wie Massenmedien dienen auch nutzergenerierte Inhalte in Social Media Angeboten als Orientierungsquelle. Diese Inhalte werden weitgehend losgelöst von öffentlicher Kontrolle und journalistischem Ethos produziert und verbreitet. Kinder und Jugendliche finden hier Lebensgefühle, Ansichten, Werthaltungen und Zukunftsentwürfe von – ggf. vermeintlich – ihresgleichen.

Medien im Allgemeinen und Social Media im Speziellen sind zudem Artikulationsinstrumente: Sie bieten Kindern und Jugendlichen Mittel und Räume für Diskurse und die aktive Propagierung von Werthaltungen. Die vielfältigen Veröffentlichungsmöglichkeiten im Internet machen dabei unterschiedliche (Teil-)Öffentlichkeiten zugänglich. Sie eröffnen zudem Räume, um Werthaltungen z.B. in spaßiger Form unter Freunden zu thematisieren oder sich ernsthaft in öffentliche Diskurse einzubringen und mit den eigenen Sichtweisen und Positionen vor anderen zu bestehen.


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