Von Brüchen, Krisen und Transitionen. Diachrone Perspektiven auf exzessive Mediennutzung in der Jugendphase
Symposium im Rahmen des 30. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Die tiefgreifende Mediatisierung durchdringt zunehmend alle Lebensbereiche und stellt insbesondere Jugendliche vor Herausforderungen in der selbstregulativen Begrenzung digitaler Medienpraktiken. Im Spannungsfeld kindheits- und erwachsenengemäßer Handlungsanforderungen können Orientierungssuchen problematische Nutzungsmuster begünstigen. Exzessive Mediennutzung wird interdisziplinär diskutiert und dabei häufig als psychische Störung oder Sucht verstanden, wodurch Erziehungs-, Beziehungs- oder Entwicklungsproblematiken nicht ausreichend berücksichtigt werden. In diachroner Perspektive zeigt sich exzessive Nutzung als biografische Krise, Bewältigungsstrategie oder Risikofaktor für Transitionen. Das Symposium greift diese Perspektiven auf Basis empirischer Forschungsprojekte auf. Die erziehungswissenschaftlichen Beiträge richten mit verschiedenen methodischen Ansätzen den Fokus auf das Phänomen. Im abschließenden Diskussionsbeitrag wird nach Anforderungen an pädagogisches Handeln gefragt.
Eine Teilnahme ist nur als angemeldeter Tagungsgast des 30. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft “Brüche” möglich. Weitere Informationen: dgfe2026.fak11.lmu.de
Fragen und Anmeldung
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Dr.
Niels
Brüggen
Leitung der Abteilung Forschung
niels.brueggen@jff.de
+49 89 68 989 130
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