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2014 | Praxis | Forschung

Jugendliche als Verbraucherinnen und Verbraucher im Social Web (Verso)

Ein Forschungsprojekt zur Verbraucherbildung Jugendlicher

Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, wie Verbraucherbildung Jugendliche zu Vermarktungsstrategien im Social Web sensibilisieren kann.


Soziale Netzwerkdienste wie Facebook, Google+ etc. sind kommerzielle Angebote. Sie finanzieren sich über die Verschränkung ihrer Nutzungsoptionen mit verschiedenen Angebotsformen des Online-Marketing. So präsentieren sich z.B. zunehmend auch Unternehmen in Sozialen Netzwerkdiensten und nutzen deren Kommunikationsstrukturen und -funktionen, um mit angepassten Marketing- und Vertriebsstrategien auch Jugendliche zu erreichen. Soziale Netzwerkdienste erfreuen sich gerade bei Jugendlichen ab zwölf Jahren eines großen Zuspruchs und sind in hohem Maße in deren Alltag integriert. Bekannt ist, dass Jugendliche Soziale Netzwerkdienste aus Motiven der sozialen Einbettung sowie zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben nutzen. Sie wollen sich ‚dort‘ u. a. unterhalten und informieren.

Ein fundiertes Wissen darüber, welche konsum- und werbebezogenen Strukturen Jugendlichen in Sozialen Netzwerkdiensten begegnen, inwieweit sie den kommerziellen Charakter Sozialer Netzwerkdienste einschließlich der dort integrierten Werbestrategien und Konsumanreize erkennen, erleben und bewerten und wie sie diesbezüglich handeln, ist als Grundlage einer zielgruppenorientierten Verbraucherbildung jedoch unabdingbar.


Studie

Wie Heranwachsende Online-Werbung im Social Web sowie vor allem kommerzielle Angebote und deren Geschäftsmodelle wahrnehmen und bewerten und was sie über Verbraucherrechte wissen, zeigen die Erkenntnisse der Studie „Jugendliche und Online-Werbung im Social Web“ auf. Die Studie schafft damit eine Grundlage für eine zeitgemäße Verbraucherbildung, die an der Perspektive von Jugendlichen, aber auch an den dabei erkennbaren Problemlagen ansetzt.

Ziel der Studie war es, Grundlagen für eine auf Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren abgestimmte Verbraucherbildung mit dem Ziel eines sinnvollen und verantwortungsvollen Umgangs mit Sozialen Netzwerkdiensten zu schaffen. In der Studie wurden sowohl die mediale Seite relevanter Sozialen Netzwerkdienste und deren kommerzielle Strukturierung wie auch das Wissen, die Vorstellungen und Handlungsweisen von jugendlichen Verbraucherinnen und Verbrauchern in den Fokus genommen. Neben eigenen Erfahrungen der Jugendlichen mit unterschiedlichen Werbe- und Konsumangeboten wurde dabei auch der Fokus auf das Wissen der Jugendlichen über den Verbraucherschutz in der digitalen Welt gerichtet.
 

Materialien

Konkrete Anregungen für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen bieten die Materialien „Online-Werbung mit Jugendlichen zum Thema machen“. Sie beinhalten ausgearbeitete Methodenbausteine mit entsprechenden Arbeitsmaterialien ergänzt durch Hintergrundinformationen für die Verbraucherbildung zum Themenfeld Social Web. Die Materialien setzen an der Perspektive der Jugendlichen an und thematisieren Schwierigkeiten mit Online-Werbung im Social Web und Verbraucherschutzthemen.

Die Methoden wurden praktisch erprobt und können auf unterschiedliche Rahmenbedingungen abgestimmt und unterschiedlich kombiniert werden. Sie eignen sich sowohl für den Einsatz in der Schule als auch für die außerschulische Jugendbildung. 



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