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2015 | Forschung

Webvideos zu Verbraucherrechten

Erklärvideos zu Verbraucherrechten und Verbraucherschutz im Social Web für Jugendliche

Derzeit besteht eine Angebotslücke, wenn sich Jugendliche im Internet selbständig zu ihren Fragen in den Bereichen Verbraucherrechten und Verbraucherschutz informieren wollen (siehe Befunde der Studie „Jugendliche und Online-Werbung im Social Web“). Es gibt zwar eine Reihe von fachlich ausgewiesenen Angeboten, diese sind aber oft inhaltlich voraussetzungsvoll oder für Jugendliche nicht ansprechend aufbereitet. Angebote für die Zielgruppe Jugendliche sind dabei mitunter zu kindlich gestaltet, so dass sie die Jugendlichen nicht erreichen. In diese Angebotslücke sollen mit dem Projekt neuartige, für Jugendliche attraktive Angebote platziert werden. Zugleich werden die Ergebnisse des Forschungsprojektes "Jugendliche als Verbraucherinnen und Verbraucher in Sozialen Netzwerkdiensten" direkt aufgegriffen.

Grundidee des Projektes ist, authentische Fragen von Jugendlichen an Expertinnen und Experten weiterzugeben. Dazu werden die Fragen von Jugendlichen auf Video aufgezeichnet. Die Expertinnen und Experten beantworten dann in kurzen Videos die Fragen der Jugendlichen.

Zur Umsetzung des Projektes arbeitet das JFF mit Schulen, Einrichtungen der Verbraucherberatung sowie einer Agentur zusammen.

Die Projektlaufzeit war Dezember 2014 bis Mai 2015.


Abschlusspräsentation: Verbraucherrechte im Social Web – Gelungene Vorstellung der Online-Erklärvideos von Jugendlichen

Zum Deutschen Verbrauchertag 2015 wurden am 29. Juni in München die ersten beiden Erklärvideos aus der Reihe „Eure Fragen einfach erklärt“ von der Bayerischen Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Ottobrunn und des Michaeli- Gymnasiums München und Dr. Ulrike Wagner vom JFF – Institut für Medienpädagogik präsentiert.

Zwei Fragen werden in den Videos beantwortet: 1. Wie kann man mit kostenlosen Apps Geld verdienen? Und 2. Können Apps Funktionen oder Dienste selbstständig aktivieren? Die Videos vermitteln verständlich und für Jugendliche ansprechend aufbereitet Informationen zu Verbraucherschutzthemen im Social Web.

Die Bayerische Verbraucherschutzministerin Scharf betonte: „Menschen vor Gefahren schützen – das ist Schwerpunkt der bayerischen Verbraucherschutzpolitik. Das gilt besonders für das Internet: Denn mit jedem Klick hinterlassen wir digitale Spuren und unsere Daten von heute sind die Grundlage für die Werbung von morgen. Mit den Videos unterstützen wir den selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Verbraucher. Denn Wissen ist der beste Schutz gegen Datenmissbrauch.“ 

Jugendliche bewegen sich alltäglich im Social Web. Sie nutzen dafür mobile Geräte wie Smartphone oder Tablet ebenso wie Laptops oder Standgerät und kommen dabei fast immer mit kommerziellen Angeboten in Berührung, z.B. wenn sie bei der Registrierung die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bzw. Nutzungsvereinbarungen bestätigen, sind sie dort Verbraucherinnen bzw. Verbraucher. Dabei entstehen auch viele Fragen und oft herrscht Unsicherheit. 

In Workshops haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Ottobrunn und des Michaeli-Gymnasiums München ihre Fragen rund ums Thema Verbraucherrechte im Social Web gesammelt und gefilmt. Die Antworten darauf gab Tatjana Halm, Markt- und Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern e.V. Pädagogisch und wissenschaftlich begleitet wurden die Gruppen vom JFF – Institut für Medienpädagogik. „Für Jugendliche ist es sehr attraktiv, sich mit Webvideos zu beschäftigen. Dabei können auch scheinbar schwierigere Themen interessant aufbereitet werden“, erklärt Dr. Ulrike Wagner.

Insgesamt sind sechs Erklärvideos entstanden. In den folgenden vier Wochen wird jeweils wöchentlich ein weiteres Video unter http://q.bayern.de/socialweb veröffentlicht. Nach der Premiere der Videos standen eine Stunde lang vier Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachgebiete den anwesenden Jugendlichen und Erwachsenen Rede und Antwort: Oliver Hengstenberg (cribster), Cem Karakaya (Kriminalkommissariat 105, Polizeipräsidium München), Juliane von Behren (Verbraucherzentrale Bayern e.V.) und Gisela Schubert (JFF – Institut für Medienpädagogik).

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