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2006 | Praxis

ausdrucksstark

Modelle zur integrativen Medienarbeit

Von 2004 bis 2006 hat das JFF in Kooperation mit dem Medienzentrum Parabol in Nürnberg in ganz Bayern zwölf Modellprojekte durchgeführt, die verschiedene Ansätze der integrativen aktiven Medienarbeit aufgreifen. Die einzelnen Projekte fanden in Kooperation mit Verbänden und Einrichtungen der Behindertenarbeit statt und wurden gemeinsam mit den Fachkräften vor Ort konzipiert.
Sehr unterschiedlich war das Spektrum der Teilnehmenden in den einzelnen Projekten. So gab es Gruppen, die aus jungen Menschen mit geistiger, seelischer oder körperlicher Behinderung zusammengesetzt waren. Einige Gruppen bestanden aus Heranwachsenden mit und ohne Behinderung. Die jüngsten Teilnehmer/innen waren fünf Jahre alt, die ältesten 20.

Ziel des Programms war es, mit Hilfe aktiver Medienarbeit die Integration von Heranwachsenden mit und ohne Behinderung zu unterstützen und die Medienkompetenz vor allem der Jugendlichen mit Behinderung zu fördern. Medienkompetenz, also das Verstehen und Hinterfragen von sowie das selbstständige Umgehen mit modernen Medien, ist in der Gesellschaft zu einer elementaren Voraussetzung für individuelle und soziale Selbstbehauptung geworden. Medien können Heranwachsenden mit Behinderung als neues Ausdrucksmittel für eigene Interessen und Anliegen dienen. Die Schaffung von Öffentlichkeit trägt einen wichtigen Teil dazu bei. Den Heranwachsenden wird damit eine Plattform gegeben, ihre Individualität und Persönlichkeit auch jenen zu präsentieren, die ihre Situation nicht kennen.

Die Ergebnisse sind zusammengefasst und publiziert, sodass interessierten Pädagoginnen und Pädagogen Anregungen und Tipps zur Durchführung eigener integrativer Medienprojekte zur Verfügung stehen. Somit werden wichtige Impulse für die medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung gegeben. Die Dokumentation des Projekts ist im kopaed-Verlag erscheinen.

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Die gleichberechtigte Teilnahme von Menschen mit Behinderung an medienpädagogischen Angeboten und Einrichtungen ist eine vergleichsweise neue Aufgabe....

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