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2019/04 Making und Medienpädagogik

Making gilt als Graswurzelbewegung kreativer Tüftlerinnen und Tüftler, die analoge und digitale Techniken und Materialien nutzen, um gemeinsam Probleme zu lösen, eigene Produkte zu entwickeln oder die Haltbarkeit kommerzieller Produkte zu verlängern. Making bedeutet aber auch, Funktions- und Gestaltungsprinzipien technischer Produkte zu ergründen, Strukturen des Digitalen zu verstehen, unter Berücksichtigung ethischer Prinzipien aktiv anzuwenden und selbst zu ändern. Aus pädagogischer Sicht kann Making als erfahrungs- und ­produktorientierte Form der Selbstbildung verstanden werden. Selbstbestimmtes Tüfteln und Erfinden bietet somit Chancen für das Erleben von Selbstwirksamkeit und für das Entdecken und Weiterent­wickeln eigener Stärken und Talente.

In der vorliegenden Ausgabe kommen Autorinnen und Autoren zu Wort, die sich im Schnittfeld von Making und Medienpädagogik bewegen und auf verschiedenen Ebenen – praktisch, theoretisch-konzeptionell und forschungsbezogen – Synergien­ zwischen beiden Perspektiven ausloten.


aktuell

  • Antje Müller: Studie: Jugendliche und YouTube
  • Bernd Schorb, Kathrin Demmler: Wechsel in der merz-Redaktion
  • Antje Müller: stichwort Influencer-Marketing
  • Sophie Strasser: Jugendschutzsoftware verliert gesetzliche Anerkennung
  • Schober, Maximilian: Verlorene Mitte – Feindselige Zustände

thema

  • Björn Maurer, Kristin Narr: Making aus medienpädagogischer Perspektive
  • Sandra Schön, Martin Ebner: Making – eine Bewegung mit Potenzial
  • Henrike Boy, Kristin Narr: Medienpädagogik und Making
  • Kristin Narr, Björn Maurer: Wann ist Making medienpädagogisch? Ein Interview mit Niels Brüggen
  • Mathias Wunderlich: Quo vadis, MakerEd?
  • Thomas Hermann: Falsche oder echte Freunde?
  • Björn Maurer, Selina Ingold: Mit Making zu mehr digitaler Mündigkeit?

spektrum

  • Michael Krisch: Ambient Assisted Living – technischer Fortschritt oder sozialer Rückschritt?
  • Julian Lochowicz: „Dieser Detox-Tee kostet euch mit meinem Rabattcode nur 10,99 Euro!“
  • Torsten Brinda, Niels Brüggen, Ira Diethelm, Thomas Knaus, Sven Kommer, Christine Kopf, Petra Missomelius, Rainer Leschke, Friederike Tilemann, Andreas Weich: Frankfurt-Dreieck zur Bildung in der digital vernetzten Welt

medienreport

  • Kira Thiel: #werbung
  • Sonja Berger: Die Eroberung unbekannten Terrains in einer nicht mehr so neuen Welt
  • André Golling: Das Spiele-Universum für Jugendliche
  • Dana Neuleitner: Le Floid vs. The World
  • Markus Achatz: Die Schule und das Leben

publikationen

  • Heinrike Paulus: „Wie werden Familien „medienfit“?
  • Dana Neuleitner: Fleischer, Sandra/Hajok, Daniel (Hrsg.) (2019). Medienerziehung in der digitalen Welt. Grundlagen und Konzepte für Familie, Kita, Schule und Soziale Arbeit. Stuttgart: Kohlhammer. 217 S., 29 €.
  • Kira Thiel: Müller, Patricia (2019). Social Media und Wissensklüfte. Nachrichtennutzung und politische Informiertheit junger Menschen. Wiesbaden: Springer VS. 347 S., 49,99 €.
  • Sophie Strasser: Rath, Matthias/Krotz, Friedrich/Karmasin, Matthias (Hrsg.) (2019). Maschinenethik. Normative Grenzen autonomer Systeme. Wiesbaden: Springer VS. 261 S., 49,99 €
  • Heinrike Paulus: Rieß, Johanna (2019). Internet in Nairobi, Kenia. Medienaneignung als Konstruktion. Bielefeld: transcript. 318 S., 39,99 €.
  • André Golling: Stüwe, Gerd/Ermel Nicole (2019). Lehrbuch Soziale Arbeit und Digitalisierung. Weinheim/Basel: Beltz Juventa. 288 S., 14,95 €.
  • Sophie Strasser: von Gross, Friederike/Röllecke, Renate (Hrsg.) (2019). Instagram und YouTubeder (Pre-)Teens. Inspiration, Beeinflussung, Teilhabe. Dieter Baacke Preis Handbuch Bd. 14. München: kopaed. 175 S., 18,00 €.

kolumne

  • Klaus Lutz: Privater Lauschangriff

Ansprechperson

Swenja Wütscher
Verantwortliche Redakteurin
swenja.wuetscher@jff.de
+49 89 68 989 120

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