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"Was geht auf YouTube?" – ACT ON!-Tagung

Orientierungssuche zwischen Kommerz und Authentizität

| 10:00 - 15:15 Uhr
Hotel Rossi – Botschaft für Kinder – Tagungshotel von SOS Kinderdorf, Lehrter Str. 66, 10557 Berlin

Für 10- bis 14-Jährige ist YouTube eins der wichtigsten Online-Angebote. Sie finden Kanäle, die ihre Interessen bedienen und sie unterhalten. Aufmerksam beobachten sie ihre YouTube-Stars und orientieren sich an ihnen in vielerlei Hinsicht, nicht zuletzt auch für das Bespielen eigener Kanäle. Die Tagung geht von den Sichtweisen der Kinder und Jugendlichen aus: Mit welchen Orientierungsangeboten auf YouTube setzen sie sich wie auseinander? Inwieweit durchschauen sie Strategien der Stars und wie beurteilen sie die Bedingungen der Plattform? Was wünschen und erhoffen sie sich für ihre eigene Plattformnutzung? Auf Basis von Forschungsergebnissen und Praxiserfahrungen werden Konsequenzen für die pädagogische Arbeit und Anforderungen an die Plattformgestaltung thematisiert. 

 

Ablauf:

10:00 Uhr Moderiertes Begrüßungsgespräch zwischen JFF und BMFSFJ
10:15 Uhr Vortrag:„Ja, die großen Youtuber, die dürfen eigentlich machen, was sie wollen.“                                                                -  Ausgewählte Ergebnisse der ACT ON!-Monitoringstudie
11:00 Uhr Fishbowl-Diskussion: „Kohle, Konsum, Kreativität - YouTube im (medien)pädagogischen Diskurs“
11:45 Uhr Gallery-Walk - Ergebnisse aus den ACT ON!-Jugendredaktionen
12:15 Uhr Mittagspause
13:15 Uhr Workshopphase
14:45 Uhr Zusammenführung der Workshopergebnisse
15:00 Uhr Poetry Slam
15:15 Uhr Verabschiedung

 

Vortrag: "Ja, die großen YouTuber, die dürfen eigentlich machen, was sie wollen."

Ausgewählte Ergebnisse aus der ACT ON!-Monitoringstudie

10- bis 14-Jährige sind auf YouTube aktiv. Sie abonnieren Kanäle, liken und kommentieren Videos. Nicht wenige bespielen selbst einen Kanal. Bei ihren Aktivitäten setzen sie sich sowohl mit der Plattform auseinander, als auch mit den YouTube-Stars. Wie die YouTube-Stars ihr Publikum gewinnen und binden, sich selbst präsentieren und mit den Plattformregeln umgehen, das beobachten die Jugendlichen aufmerksam und teilweise auch kritisch. Nicht zuletzt weil sie nach Orientierung suchen: in Bezug auf Persönliches, aber auch in Bezug auf die Fragen, was auf YouTube "geht" und was nciht und wie sie selbst dort Inhalte präsentieren.

- Christa Gebel

 

Fishbowl-Diskussion: „Kohle, Konsum, Kreativität - YouTube im (medien)pädagogischen Diskurs“

mit Dr. Niels Brüggen, Franz Philipp Dubberke, Nina Lübbesmeyer und Fabian Siegismund.

 

Workshops:

Workshop 1: „Let´s talk about YouTube & Co“

Was fasziniert Jugendliche an der Plattform und den YouTuber*innen? In dem Workshop werden praktische Methoden aufgezeigt, die eine Auseinandersetzung mit Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe zu ihren Medienthemen ermöglichen.

- Julia Behr und Tina Drechsel

Workshop 2: „Webvideo und Gaming - Das Potential von Plattformen wie YouTube für die pädagogische Arbeit“

Welche Chancen bieten Web-Videos in der pädagogischen Arbeit und was kann man durch die aktive Auseinandersetzung damit für sich selbst, aber auch für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen lernen?

- Franz Philipp Dubberke

Workshop 3: „Selbstdarstellung und sexualisierte Bilder auf YouTube“

In diesem Workshop werden Herausforderungen wie überzeichnete Geschlechterstereotype und sexualisierte Bilder thematisiert. Außerdem werden Impulse gegeben, wie diese Themen mit Jugendlichen angesprochen werden können.

- Andreas Oberlinner und Sina Stecher

Workshop 4: „Youtube machen mit Verstand (das geht!)“

Wie baut man ein YouTube-Video auf? Und wie eine Community? Wie erzeugt man Nähe zu den Zuschauern, ohne dafür die eigene Privatsphäre zu opfern? Wie verdient man mit dem ganzen Kram Geld und wie behält man dabei trotzdem seine Würde?

- Fabian Siegismund

 

Wählen Sie bitte bei der Anmeldung einen Workshop aus und geben Sie im Feld "Ihre Nachricht" einen zweiten Workshop an, falls der erste ausgebucht sein sollte.

Das Projekt ACT ON! gehört zur Initiative "Gutes Aufwachsen mit Medien".

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