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| Praxis | Forschung

Abschluss der Entwicklungsphase

Für die Entwicklung kompakter und niederschwelliger Methoden zur thematischen Auseinandersetzung mit Self-Tracking im Freizeitsport, fanden in den vergangenen Monaten Interviews und Gesprächsrunden mit Expert*innen aus Verbraucherbildung und Verbraucherschutz, Trainer*innen und Sportlehrkräften sowie Jugendlichen statt.

Expert*innen-Runde

Entlang der Leitfrage „Was macht einen souveränen Umgang mit Self-Tracking-Technologien aus und was brauchen Jugendliche dafür?“ wurde mithilfe von Expert*innen aus verschiedenen Fachbereichen (Verbraucherbildung, Verbraucherrecht und Verbraucherschutz des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, Verbraucherzentrale, Bayerische Sportjugend, Medienpädagogik und Sport) über Herausforderungen und Chancen diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass bei den Jugendlichen ein Problembewusstsein in Bezug auf Datenspeicherung und Datenweitergabe geschaffen werden muss. Nur so können Jugendliche befähigt werden, mit ihrem Wissen bewusste Entscheidungen zu treffen, um Tracking-Tools als Mittel für ihre eigenen persönlichen Ziele einzusetzen. Darüber hinaus beschäftige die Teilnehmenden die Frage: „Welche Auswirkungen haben die erfassten und vergleichbaren Daten in Bezug auf Motivation und gruppendynamische Prozesse der Sporttreibenden?“


Trainer*innen-Workshop

Um für dieses Projekt das medienpädagogische und sportbezogene Wissen zu verknüpfen, fand ein Workshop zum Thema Self-Tracking mit ehrenamtlichen Trainer*innen, Sportlehrkräften und Medienpädagog*innen statt. Während des Austauschs über die eigene Nutzung von Self-Tracking-Technologien wurde auch über das Tracking-Verhalten von Kindern und Jugendlichen in Schule und Verein diskutiert. Hier konnten deutliche Unterschiede festgestellt werden: von keinerlei Nutzung bis hin zu Self-Tracking in nahezu allen Lebensbereichen (sowohl bei Kindern, als auch Erwachsenen). Die Teilnehmenden hatten Gelegenheit, ihre eigenen Ideen und Vorstellungen zu dem Thema einzubringen, wie Self-Tracking im Freizeitsport eingesetzt und umgesetzt werden könnte. Entstanden sind dabei viele innovative Ideen. Die bisher noch theoretischen Überlegungen zu einer konkreten Übungseinheit sollen nun in einer praktischen Trainingseinheit umgesetzt und getestet werden.


Forschungswerkstatt

Ein weiterer Baustein der Entwicklungsphase war die Forschungswerkstatt, in der Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren die Möglichkeit hatten, ihre Perspektive auf das Thema Self-Tracking im Freizeitsport in den Entwicklungsprozess einzubringen. So gab es die Möglichkeit sich über verschiedene Anwendungsmöglichkeiten und Self-Tracking-Technologien auszutauschen. Zudem bearbeiteten und diskutierten die Jugendlichen gemeinsam die Frage, welche Chancen und Herausforderungen das Nutzen von Self-Tracking-Technologien haben können. Dabei wurde unter anderem die intransparente Datenverarbeitung vieler Anbieter thematisiert und kontrovers diskutiert und wie am besten damit umgegangen werden kann. Worin sich die Jugendlichen jedoch einig waren: Sie möchten mehr über das Thema Self-Tracking erfahren.
Hier setzt das Projekt an und wird mithilfe der entwickelten Methoden Trainer*innen und Sportlehrer*innen dabei unterstützen, das Thema Self-Tracking im Freizeitsport mit Jugendlichen im Training, sowie im Sportunterricht zu bearbeiten. Zunächst werden jedoch die mithilfe der Expert*innen, Trainer*innen und Jugendlichen entwickelten Methoden getestet. Wir freuen uns schon auf das Feedback der Jugendlichen aus den Erprobungen!

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