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2018 | Praxis

Migrant Liter@cies

Europaprojekt zur Sprachförderung mit Medien für Menschen mit Migrationshintergrund

Im dritten und letzten Jahr des Projekts migrant liter@cies liegt der Schwerpunkt auf der Weitervermittlung der bis dahin entwickelten Methoden und Erkenntnisse. Aus diesem Grund trafen sich die Delegationen der neun internationalen Projektpartner aus Belgien, Estland, Italien, Deutschland, Niederlande, Polen, Slowakei und Spanien Anfang Oktober in der Tartu Folk Highschool in Estland und im Januar 2020 im Central House of Technology in Warschau.

Gemeinsam wurden der MOOC (massive open online course) für Fachkräfte im Bereich Förderung der Sprach- und Medienkompetenz von Migrant*innen, sowie die National Toolkits geplant. Im Rahmen des MOOCs übernehmen die verschiedenen Partner*innen jeweils ein Modul. Das Modul, welches durch das JFF gestaltet wird, legt einen Schwerpunkt auf aktive Methoden sowie den gebrauchsbasierten Sprachlernansatz. Der MOOC umfasst zudem Argumentationshilfen, Möglichkeiten und Herausforderungen der Sprachförderung mit digitalen Medien sowie Datenschutzthemen. Start des MOOCs war am 15. Januar und läuft bis Mitte März 2020. Ein späterer Einstieg ist aber möglich. Anmeldung unter: www.migrantliteracies.eu

Derzeit werden die National Toolkits fertiggestellt in denen sowohl nationale als auch international erprobte Methoden der Sprachförderung von Migrant*innen zusammengestellt sind. Der National Toolkit des JFF umfasst 12 verschiedene in der Praxis erprobte Ansätze der  Sprachförderung, sieben wurden vom JFF erprobt, fünf von den Partnerinstitutionen. Die Workshops richten sich an Geflüchtete sowie Personen mit unterschiedlichen Sprachniveaus und Alphabetisierungsgraden. 

Ziel des ERASMUS+-Projekts ist die Entwicklung innovativer Ansätze in der Sprachförderung von Migrant_innen mithilfe von medienpädagogischen Methoden. Durch den kreativen Einsatz von Medien werden neue Praktiken erprobt, die den Sprachlernprozess in der formalen und nichtformalen Erwachsenenbildung unterstützen. Neben der Weiterbildung von Fachkräften in Form eines MOOC steht die Veröffentlichung der international erprobten Methoden in einem nationalen Toolkit im Fokus. 

Das Projekt ist im Rahmen der Erasmus+ Programme der Europäischen Union finanziert und wird von Zaffiria (Italien) koordiniert. Ende April 2020 wird es mit einer Abschlusskonferenz in Modena beendet, bei der die Ergebnisse vorgestellt werden.

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