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Einen guten Einstieg in die Filmarbeit bieten Tablets. Sie vereinen alles, was man für den Anfang braucht, in einem Gerät. Mit den meisten Tablets sind mittlerweile gute Filmaufnahmen möglich – beim Kauf sollte am besten auf HD-Qualität geachtet werden. Zugleich ermöglichen Tablets die Vertonung des Filmmaterials – entweder direkt mit dem Tablet selber, oder über ein an das Gerät angeschlossenes Mikrofon. Mit den speziell für Tablets entwickelten Schnittprogrammen lassen sich kleinere Filmprojekte direkt und ohne größeren Aufwand oder Vorkenntnisse schneiden.

Einen weiteren großen Vorteil, den die Filmarbeit mit Tablets mit sich bringt, ist die vielfältige Auswahl an Apps. So kann schnell und in wenigen Schritten ein eigenes Hintergrundlied komponiert und vielzählige Toneffekte eingefügt oder auch ein Raumschiff – ob selbst gebaut oder animiert – mit Hilfe einer Green Screen App durch das Weltall gesteuert werden. Eine kleine Auswahl an Apps findet ihr hier.

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Für Aufnahmen mit dem Tablet ist natürlich ein Stativ sehr hilfreich. So kann das Tablet für längere und konstante Aufnahmen fixiert werden. Um das Tablet auf dem Stativ zu befestigen, braucht man zusätzlich eine Tablet-Halterung. Diese Stativadapter oder Universalhalter werden einfach auf das Stativ geschraubt. Achtet darauf, dass eure Tablet-Halterung das gleiche Anschlussgewinde hat, wie das Stativ! Das Tablet kann so einfach in die Halterung geklemmt werden und hat dann einen sicheren Stand auf dem Stativ.

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Insbesondere bei Standaufnahmen eines kleineren Filmsets – z.B. wenn ihr einen Stop-Motion-Film dreht – kann eine zusätzliche Lichtquelle hilfreich sein. Sich auf gute Lichtverhältnisse am Drehort zu verlassen, ist meist eine sehr unsichere Angelegenheit. Zu wenig Sonne, zu viel Sonne, Licht aus der falschen Richtung oder Schatten – die perfekte Ausleuchtung eures Filmsets erreicht ihr am besten, indem ihr versucht, sie durch ein zusätzliches LED-Licht zu steuern. Diese lassen sich auch auf ein Stativ schrauben und können so leicht positioniert werden. Kleinere Modelle sind meist batteriebetrieben und so seid ihr auch bei Außenaufnahmen unabhängig von einer Stromquelle.

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Ebenso wichtig wie das Bild, ist beim Filmemachen natürlich auch der Ton! Auch hier bieten Tablets viele Möglichkeiten, wie man für seinen Film gute Tonaufnahmen machen kann. Am einfachsten ist es, den Ton direkt mit dem eingebauten Mikrofon des Tablets selber aufzunehmen. Will man Ton und Bild parallel aufnehmen, ist es allerdings meist schwierig, Kamera und  Mikrofon so auszurichten, dass man gleichzeitig das Gewünschte sieht und auch gut hört. Mögliche Störgeräusche sind so außerdem schwer zu kontrollieren. Externe Mikrofone passen jedoch nicht immer in die Audiobuchse von Tablets. Eine gute Lösung hierfür sind iRigs-Adapter. Mit diesem Mikrofon Interface könnt ihr Kabelmikrofone mit einem XLR-Ausgang an euer Tablet anschließen und so sehr gute Tonqualitäten erzielen. Dies ist besonders von Vorteil, wenn ihr Interviews oder komplexere Filmszenen aufnehmen wollt. Zur Überprüfung der Aufnahmequalität kann zudem auch gleich mit dem Kopfhörer mitgehört werden – hierfür bieten iRigs einen zusätzlichen Anschluss. Viele Mikrofonarten, beispielsweise Ansteckmikrofone (auch Lavaliermikrofone genannt), gibt es aber mittlerweile auch mit passenden Anschlüssen für Tablets.

Falls ihr die Chance habt, euren Film mit Hilfe eines Beamers auf der großen Leinwand zu präsentieren, braucht ihr ebenfalls einen Adapter, da Tablets nicht über einen passenden Beameranschluss verfügen.