StartCamp in Weimar

3. Oktober 2012 • Aktuelles

Mitten im historischen Stadtkern von Weimar, bei strahlender Herbstsonne, fand das peer³-StartCamp statt. Die Teilnehmer/-innen der Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet kamen von 29. bis 30. September zusammen, um sich kennenzulernen, ihre Projekte weiterzuentwickeln und sich zu vernetzen. Begleitet wurden sie dabei von Projekt- und Qualifizierungspaten/-innen, die die Projekte auch während des gesamten Förderzeitraums mit ihren fachlichen Kompetenzen unterstützen.

Linda und das gesamte Team vom Projekt Reflect! aus Hamburg hatte mit siebeneinhalb Stunden mit Abstand die längste Anreise nach Weimar. Andere kamen zum Beispiel aus Speyer, Berlin oder Nürnberg. Nicht nur deshalb war das Kennenlernen besonders spannend, war es doch das erste Mal, dass sich die Projektgruppen aus dem Förderzeitraum 2012/2013 live und in Farbe trafen. Und so konnte Kathrin Demmler, Direktorin des JFF, 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, jugendliche Teamerinnen und Teamer, genauso wie pädagogische Fachkräfte und die Projektpartner vom  Studienzentrum für evangelische Jugendarbeit in Josefstal e.V., Mediale Pfade und Medien+Bildung.com begrüßen. Frau Trentini vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend schickte ebenfalls ihre Grüße.

Im Laufe des Tages wurde fleißig an den Projekten gearbeitet, Roadmaps erstellt, zusammen mit den Projektpaten die Feinheiten weiterentwickelt, sich vernetzt und viel gelacht. Am Samstagabend stand dann noch eine QR-Code-Rallye mit kniffligen Aufgaben auf dem Programm und anschließend ein bunter Abend mit jeder Menge kreativer Medienspielen.

Der Sonntag stand im Zeichen eines Mini-Barcamps. In kleinen Sessions wurden verschiedene Themen wie zum Beispiel Creative-Commons-Lizenzen, Jugendmedienschutz oder die kreativen Möglichkeiten jugendlicher Blogger und YouTuber bearbeitet.

Und so trifft wohl für viele zu, was Jenny (14 Jahre) am Ende des StartCamps formulierte:

„Ich fand alles ziemlich gut. Es war toll zu gucken, was andere Projekte so machen und schön andere Menschen kennenzulernen. Worauf ich mich am meisten in unserem Projekt freue ist die Zusammenarbeit mit den Erwachsenen und die Möglichkeit den Kindern das zu vermitteln, was ich gelernt habe.“