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2018 | Praxis

bildmachen

Politische Bildung und Medienpädagogik zur Prävention religiös-extremistischer Ansprachen in Sozialen Medien

Soziale Medien gehören zur Lebenswelt von Jugendlichen. Dort begegnen ihnen auch Hate Speech, Verschwörungstheorien und Falschinformationen, Hasskampagnen und Shitstorms. Auch extremistische Gruppen nutzen das Internet gezielt, um junge Menschen zu manipulieren und für ihre Ziele zu gewinnen. Dazu gehören rechtsextreme Gruppen ebenso wie salafistische Akteur*innen. Ihre Angebote sind vor allem auf Video-Plattformen und in Sozialen Medien sichtbar. Dort greifen sie Themen auf, die Jugendliche beschäftigen: Identität, Gerechtigkeit, Geschlechterrollen, Politik und Gesellschaft, Religion und Zusammenleben.

Ziel von bildmachen ist es, Jugendliche darin zu bestärken, eigene Perspektiven zu diesen Themen zu entwickeln. In Workshops bekommen sie die Möglichkeit, gemeinsam zu diskutieren und ihre eigenen Ansichten und Ideen in Medienprodukten (Memes, GIFs, Videos, …) umzusetzen. Dabei muss es nicht immer explizit um Extremismus gehen. Es geht auch darum, Ausgrenzungserfahrungen, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rassismus zu thematisieren, um einer Instrumentalisierung dieser Erfahrungen entgegenzuwirken.

Eckdaten:

  • Die Workshops richten sich an Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren in schulischen und außerschulischen Einrichtungen. Das Projekt ist primärpräventiv ausgerichtet und für alle Zielgruppen geeignet.
  • Interessierte Fachkräfte der Jugendhilfe können sich beim JFF melden, um Termine und individuelle Planungen für ihre Einrichtung zu besprechen.
  • Die Workshops sind für die Einrichtung kostenfrei. Räumlichkeiten müssen gestellt werden.
  • Für die Nachhaltigkeit der Workshops wird für die Fachkräfte vor Ort eine begleitende Fortbildung angeboten.

In den zweitägigen Workshops können die Jugendlichen:

  • technische und kreative Gestaltungsmöglichkeiten von Videos, Memes, GIFs und anderen audiovisuellen Produkten kennenlernen,
  • an eigenen Haltungen zu Themen wie Demokratie, Pluralismus, Religion, Geschlechterrollen, Rassismus und Diskriminierung arbeiten,
  • ermutigt werden, sich mit selbsterstellten Inhalten in gesellschaftliche Debatten einzumischen und ihre eigenen Themen und Positionen sichtbar zu machen.

bildmachen – Politische Bildung und Medienpädagogik zur Prävention religiös-extremistischer Ansprachen in Sozialen Medien ist ein Projekt des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis in Kooperation mit ufuq.de. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales sowie aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

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