// MoFam - Mobile Medien in der Familie II

MoFam II schließt an das Projekt MoFam – Mobile Medien in der Familie, das 2015/16 durchgeführt wurde, an. Ziel des Gesamtprojekts MoFam ist es, Aufschluss über die Bedeutung von mobilen Medien und dem Internet in Familien mit Kindern im Alter von null bis 16 Jahren zu erhalten und zu erfahren, welche Herausforderungen für Eltern und Fachkräfte im pädagogischen wie auch im Bereich der Eltern- und Familienberatung damit verbunden sind und an welchen Stellen sie auf Unterstützung angewiesen sind. Vor dem Hintergrund dieses Wissens sollen Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden, die Eltern und Fachkräften dazu dienen sollen, Heranwachsende bei der Entwicklung eines souveränen Umgangs mit Mobilen Medien und dem Internet zu begleiten und zu unterstützen. Im Rahmen des ersten Projektabschnitts wurde eine Expertise zur Aneignung von digitalen Medien und dem Internet durch Kinder und Jugendliche im Alter von null bis 16 Jahren erstellt, die unter dem Titel „Grundlagen zur Medienerziehung in der Familie“ veröffentlicht wurde. Des Weiteren wurde eine empirische Studie durchgeführt, die aus zwei Modulen bestand. Zum einen wurden Interviews mit Eltern von acht- bis 14-jährigen Kindern geführt wurden. Zum anderen wurden parallel Fachkräfte der Erziehungsberatung zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen zum Thema mobile Medien und Internet in Familien befragt. Die Ergebnisse stehen unter www.jff.de/studie_mofam zum Download zur Verfügung und können beim JFF als Printexemplare angefordert werden.


Mit MoFam II wird das Projekt fortgeführt. Ziel ist es, weiteres Wissen zur Bedeutung der Medien für die jüngeren, bisher nur wenig erforschten, Zielgruppen zu erhalten. Auch die Fortführung besteht aus zwei Bausteinen. Zum einen wird eine Studie an Kindertagesstätten durchgeführt. Anhand von Gruppeninterviews mit den pädagogischen Fachkräften im Gruppendienst sowie Einzelinterviews mit den Einrichtungsleitungen soll die Situation in der Kindertagesbetreuung erhoben werden:
  • Welche Rolle spielen mobile Medien und das Internet in den Einrichtungen?
  • Welche Einstellungen haben die Fachkräfte zu diesem Thema?
  • Inwiefern ist Medienerziehung im pädagogischen Konzept verankert?
  • Welchen Unterstützungsbedarf haben die Fachkräfte?
Dies sind Fragen, die im Zentrum der Fachkräfteerhebung stehen. Der zweite Baustein besteht aus einem Familien-Medien-Monitoring. Ca. zehn bis zwölf Familien mit Kindern im Alter von einem bis vier Jahren werden über vier Jahre begleitet. Ziel des Familien-Medien-Monitorings ist es Erkenntnisse darüber zu erhalten, wie die Medienaneignung in den ersten Jahren verläuft sowie Anhaltspunkte dazu, welche Bedeutung dabei unterschiedliche Familiensettings haben können.

Meldungen zu diesem Projekt

30.11.2017

MoFam auf der IdT17 "Kinderspiel in digitalen Lebenswelten"

Erste Ergebnistendenzen aus den aktuellen Befragungen der Studie werden am 1.12.17 auf der IdT17 vorgestellt

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