30.11.2017 – Forschung, Fachkräfte, Partizipation, Medienerziehung, Aktive Medienarbeit, Medienkonvergenz, Weitere Publikationen

Handlungsempfehlungen für die Politik und Entscheidungsträger veröffentlicht

Von der EU eingesetzte Expetengruppe empfiehlt die Entwicklung und Förderung digitaler Jugendarbeit

Die Expertengruppe zu Risiken, Chancen und Auswirkungen der Digitalisierung für die Jugend-, Jugendarbeit und Jugendpolitik, die über den Arbeitsplan der Europäischen Union für die Jugend 2016-2018 eingesetzt wurde, hat Handlungsempfehlungen für die Politik und Entscheidungsträger im Feld der Jugendarbeit entwickelt.

 

Um die Entwicklung der digitalen Jugendarbeit zu sichern und zu fördern, formulierte die Expertengruppe Empfehlungen in den vier Bereichen:

  • Gemeinsames Verständnis von digitaler Jugendarbeit
  • Strategische Entwicklung der digitalen Jugendarbeit
  • Jugendbeteiligung und Jugendrechte im digitalen Raum
  • Wissensbasis und Forschung zur Entwicklung digitaler Jugendarbeit

 

Die Empfehlungen der Expertengruppe können unten heruntergeladen werden. Der vollständige Bericht der Expertengruppe wird im Frühjahr 2018 erscheinen.

 

Wahrnehmung der Empfehlung auf europäischer Ebene

Am 20.11.2017 nahm der europäische Rat die von der estnischen Ratspräsidentschaft entwickelten "Council conclusions on smart youth work" an (13593/17). In den Schlussfolgerungen wird hervorgehoben, wie wichtig es ist, intelligente und zielgerichtete Maßnahmen zur Förderung der Entwicklung digitaler Kompetenzen und sicherer Instrumente zur Verhütung und Bewältigung der Risiken des digitalen Zeitalters für junge Menschen zu ergreifen, aber auch junge Menschen durch digitale Medien und Technologien zu befähigen, ihre Selbstverwirklichung und aktive Bürgerschaft zu unterstützen. Zudem wird in den Conclusions explizit auf die Arbeit der Expertengruppe und ihre Empfehlungen verwiesen.

 

 

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