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07.07.2009

Breite Unterstützung für das Medienpädagogische Manifest "Keine Bildung ohne Medien!"

Das Medienpädagogische Manifest wird bereits von einer Vielzahl von ProfessorInnen, Fachleuten und Institutionen unterstützt. Der Vorstand des JFF gehört zu den ErstunterzeichnerInnen, die das Manifest "Keine Bildung ohne Medien!" im März 2009 der Öffentlichkeit präsentierten.

Die Unterstützungserklärung kann online abgegeben werden (siehe Link).

Zentrale medienpädagogische Einrichtungen – namentlich die Kommission Medienpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, die Fachgruppe Medienpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), der Vorstand des JFF sowie das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung – hatten im März 2009 auf einer internationalen Konferenz in Magdeburg ein Medienpädagogisches Manifest veröffentlicht.

Sie fordern eine medienpädagogische Grundbildung als verbindlichen Bestandteil der Ausbildung pädagogischer Fachkräfte, verstärkte Anstrengungen in den Einrichtungen der Elementarpädagogik, der Schule sowie in der Jugend-, Familien- und Elternbildung. Nachhaltig auszubauen ist die Medienpädagogik an den Hochschulen, um einer qualitativ hochwertigen Forschung und Reflexion über die Medien das notwendige Gewicht zu geben. Einen besonderen Schwerpunkt stellen medienpädagogische Angebote für Heranwachsende aus Migrationskontexten und bildungsbenachteiligten Milieus sowie Angebote zur geschlechtersensiblen Arbeit dar. Medienpädagogik ist im Rahmen kultureller Bildung in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit erheblich mehr zu fördern.

Ansprechpartner für die Presse:
Prof. Dr. Horst Niesyto, niesyto@ph-ludwigsburg.de, 07141-140239 (Sekretariat)



Website "Keine Bildung ohne Medien"

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